pájaro de invierno



Wintervögel


Tausend Blätter

Ich sehe mir die Blätter auf den Bäumen an,
sie wissen, dass sie nicht fallen dürfen.
Unaufhörlich bewegen sie sich von einer Seire zur anderen,
angeklammert an den Zweigen.
Die Zeit zum fallen ist bereits vorbei.
Das Frühjahr kam, bald kommt der Sommer.
Es ist die Zeit sich zu bewegen,
mit dem Wind zu spielen.

Sie wiegen sich wie auf der Schaukel
und zeigen ihre Farben beiderseits.
Die Sonnenstrahlen malen silbrig grün,
bisweilen rot und rosa.
Sich verstecken und sich zeigen,
sind Spiele, die nur sie verstehen.

Will mich bewegen wie die Blätter im Wind,
dass Sonnenstrahlen an mich langen
und mir alle Farben malen.
Ich will wissen wann ich fallen sollte oder nicht
von meinen Zweigen,
scheinen, tanzen und lachen in Bewegung ohne Ziel.

eiskristalle


Hell scheint der Mond

Wendet sich der Mond dir zu  
und macht dich zu seiner Freundin, dann entfacht er dein Leben und erleuchtet es. 
Bittest du um Hilfe, dann führt er und erheitert dich, 
lächelst du ihm einmal zu  
verkündet er dir durch Schweigen 
und milde wird sein Lächeln. 

Wendet sich der Mond dir zu,  
so macht er dich hübsch und lobpreist dich, 
berührst du ihn, liebkost er dich, 
will er dich leiten,  
nimmt er dich bezubernd in die Arme. 

Wendet sich der Mond dir zu,  
so ist die Brise süss, das Aufwachen heiter, 
die Zärtlichkeit ergeben und die Zuneigung ewig. 
Schliesst du die Augen, so führt er dich zum Himmel 
und enthüllt dir das Universum. 

	Sieh hin heute Nacht und warte, 
vielleicht … 
	
	Wenn der Mond sich dir zuwendet.
eiskristalle

LUST AUF BLUMEN


Der Appetit kehrt zurück und es verschwindet das Salz trüben Wassers.

Die Freude spriesst zwischen all' den Blumen, eingesperrt in zahlreichen Urnen.

In den Frühlingsquellen lassen sich Libellen nieder, Schmetterlinge ...

stillen ihren Durst und ich mit ihnen, verwebe die befriedigte
Anmut mit allen in Farben verwandelten Liebreizen.

Ein Hoch auf alle jene, die nicht hier sind und die mich nie,
nie werden verletzen können, die Neidischen, die Kretins,
die von Herzen Miserablen, und alle die, die mich so sehr weinen machten.

Also öffnet sich eine Tür, dahinter leicht sommersprossige Elfen,
Leuchtkäfer der Abenddämmerung und Feen in kristallklaren Wassern.

pétalos



Seid willkommen!!!

eiskristalle



DAS UNIVERSUM

Was könnte ich kaufen, das mich glücklich macht?

Ich sehe viele Sachen, es hat so viele Sachen ... Aber ich habe kein Geld. Wie hübsch ist alles und... Was tue ich nur? Ich bin traurig, kann sie mir nicht kaufen. Ich entfernte mich durch die Strassen und sah Lichter, überall Lichter. Und ich …

Dann aber, nach einer kleinen Weile, dachte ich: Jetzt hab ich's! Einer kleinen Ameise, die ich kenne, werde ich sagen, dass sie mich kitzele und so werde ich lächeln. Mein Herz wird sich erfreuen und kann so leichter Wünsche und Hoffnungen hegen. Diese aber werden sich nicht verflüchtigen, sie werden bleiben und warten und dann, leise lächelnd und vergnügt, wenn alles angenehm wird und sich gute Sachen auftun, werde ich zu singen anfangen.

Das Universum aber wird dann sagen: -Ja, alles ist für dich, du kannst nach ihnen greifen. Ich aber werde sagen … -Nein, nicht jetzt. Ich weiss ich kann, ja, aber ich bin glücklich mit dem Kitzeln meiner Nase, mit einer kleinen Ameise in meinem Garten und mit tausend Träumen, die auf mich warten.

-Bestimmt, bestimmt, und mit den Tönen einer Violine.

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longway

ich träumte

Vergangene Nacht träumte ich du kämst zurück.
Ich wachte auf und fühlte tiefe Trauer
den Traum ersuchte ich zurückzukehren.

Dass er mich erneut entführe
dich wieder zu sehen und an mich zu pressen
dich zu umarmen und dich wieder mein zu machen.

Vergangene Nacht träumte ich du kämst zurück
und fühlte in allen Winkeln meiner Haut
deine Zärtlichkeiten in meinem Sein.

Hoffnungsvoll schloss ich die Augen
und streckte meine Arme aus um dich zu finden,
dass du nicht gingest und ich wiederum verlöre.
Ich träumte, dass ich dich riefe,
dich suchte und dich liebte.

Ich träumte, mich nach dir zu sehnen, zu seufzen,
verzehrte mich nach dir und ging in deiner Liebe auf.

Ich träumte, träumte, träumte...

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