
Bekümmerte Möwe
Bekümmert vom Wind
durchkreuzt die Möwe die Zeit,
mit ihren Flügeln zeichnet sie
des Meeres Silhouette.
In der Ferne die Berge,
sie sehen sie kommen
und mit Gesängen über den Wind
hören sie ihr Seufzen.
Die Möwe im Fluge
schweift in die Ferne und kehrt zurück in Trauer.
Freude und Traum
in der Abenddämmerung von einer Mutter
stets mit Heiterkeit gegeben.
Die Möwe ihnen zur Seite, schon kommt sie zurück
sättigt ihre kleinen Schnäbel
mit Luft, der Luft des Meeres
und mit Fischen von eben dort.
Doch immer ist der Blick gewandt,
schweigsam, majestätisch,
kehrt mit dem Wind zurück
Zeit wird so zum Schweigen gebracht.
In der Morgendämmerung
Der Morgen dämmerte, als sie ihn aufbrechen sah.
In seinem Blick ließ sich der Horizont ausmachen.
Ohne sein Lächeln und die Heiterkeit in seinen Augen
litt der Morgen unter seiner Abwesenheit.
Der Frühling erfüllte daraufhin mit Zartheit
das sanfte Wiegen der Bäume beim Vorübergehen
und neugierige Schwalben bemerkten, in Freude um ihn segelnd,dass er sich entfernte.
Mit ihrem Blick entflammte sie
den Glanz und Zauber einer Morgendämmerung,
denn die Tränen aus der Nacht
schwanden dahin im morgendlichen Tau
und genau dann war's, in jenem Augenblick,
da seine Hand die ihre streifte,
fern würden bleiben, so erahnte sie,
für immer die Liebkosungen von ihm.
In diesem Augenblick
durchfuhr die Zeit ein Windstoß,
in einem zauberhaften Leuchten, das im Meer verstarb.
Lieben in den Wüsten, durchflutet mit Blumen,
während du vorübergehst,
mit Tau, der die Rosen benetzt
und sie so im Licht erstrahlen lässt,
wie die Schmetterlinge,
die mit ihren bunten Flügeln und im Fluge,
beim Erwachen Farbenpracht erahnen lassen.